Beispieldaten — Übersicht

Alle Beispieldatensätze und Projektvorlagen, die mit Qprovement ausgeliefert werden. Jeder Eintrag öffnet sich per Deeplink direkt im passenden Modul.

143 Beispiele über 64 Module

Define

5 Why: Lieferzeit > 30 min
5-Why-Kette vom Symptom „Pizza kommt zu spät" bis zur Grundursache „Bestellsystem ohne Logistikfunktion".
Projektvorlage Modul: 5-Why Analyse
DMAIC-Projektplan Pizza-Lieferzeit
32 Termine über 7 Wochen — vom Kickoff bis zum Projektabschluss, je Phase ein Gate Review. Daten werden beim Laden auf die aktuelle Woche (Montag = Anker) verschoben, sodass der Plan immer um heute zentriert ist.
Projektvorlage Modul: Kalender
Kano: Lieferservice
Sechs Kundenbedürfnisse eines Lieferservice, von drei Kunden nach Kano bewertet — inklusive Wichtigkeitsfrage und einem Gleichstand.
Projektvorlage Modul: Kano-Modell
Papier-Hubschrauber — 5-Why (Streuung der Flugzeit)
5-Why-Kette von „Zeiten streuen zwischen 1,5 und 2,3 s bei identischer Konfiguration“ bis zur Wurzelursache „Wurftechnik nicht standardisiert“.
Projektvorlage Modul: 5-Why Analyse
Papier-Hubschrauber — Charter
Charter für „Papier-Hubschrauber vom Messestand — Flugzeit-Maximierung mit einem Prototypen“. IN-Scope: Rotorlänge und Büroklammern. OUT-Scope: Rotorbreite (irreversibel, nur 1 Prototyp), Wurftechnik, Papierart, Fallhöhe. Ziel-Y: mittlere Flugzeit ≥ 3,0 s bei σ ≤ 0,15 s.
Projektvorlage Modul: Projektauftrag
Papier-Hubschrauber — Follow-ups (Todo-Liste)
5 Aufgaben nach Projektabschluss: Workflow-Hinweis zur Aktivierung des Optimum-Panels in response-optimization, zweiter Flyer für die Rotorbreiten-Augmentierung, Fallhöhen-Variation für Robustheit, Wurf-SOP dokumentieren und Wurfvorrichtung bauen.
Projektvorlage Modul: Todo
Papier-Hubschrauber — Kano
Kano-Klassifizierung dreier Hubschrauber-Merkmale: Basis „fliegt überhaupt“, Leistung „Flugzeit“, Begeisterung „Autorotation (eleganter Trudel, weiche Landung)“. Bringt eine eigene VoC/CTQ-Baum-Instanz mit (identisch zum Beispiel „Papier-Hubschrauber — VoC/CTQ“).
Projektvorlage Modul: Kano-Modell
Papier-Hubschrauber — SIPOC
SIPOC des Hubschrauber-Prozesses: vom Rohflyer über Ausschneiden, Falten, Klammern und Fallenlassen bis zur 18er-Log-Tabelle. Zeigt den physisch erzwungenen Schritt „Rotor kürzen (zwischen Blöcken)“, der die spätere DoE-Blockung motiviert.
Projektvorlage Modul: SIPOC
Papier-Hubschrauber — Stakeholder-Analyse
Stakeholder-Matrix mit Qprovement-Marketing (Macht hoch, Interesse hoch), Messestand-Besucher (Macht mittel, Interesse hoch), Fluglehrer als SME (Macht niedrig, Interesse mittel) und Papierhersteller (Macht niedrig, Interesse niedrig).
Projektvorlage Modul: Stakeholder-Analyse
Papier-Hubschrauber — VoC/CTQ
VoC „soll lange fliegen und sanft trudeln“ übersetzt in drei CTQs: Flugzeit ≥ 3,0 s, Streuung σ ≤ 0,15 s und Autorotation (qualitativ). Bildet die Baum-Grundlage für das verknüpfte Kano-Beispiel.
Projektvorlage Modul: VoC → CTx-Baum
Pizza-Lieferprozess (SIPOC)
Suppliers, Inputs, Process, Outputs, Customers für den Bella-Margherita-Lieferprozess — 8 Prozessschritte von Bestellannahme bis Übergabe.
Projektvorlage Modul: SIPOC
Pizza-Lieferzeit (Project Charter)
Lehrcase „Bella Margherita": Lieferzeiten zu lang, Reklamationen wegen kalter Pizza steigend. Vorbefüllt mit Problemstellung, drei messbaren Zielen und Org-Chart des Projektteams.
Projektvorlage Modul: Projektauftrag
Pizza-Lieferzeit Projektplan (Todo-Liste)
15 Aufgaben für das Pizza-Lieferzeit-Projekt über den DMAIC-Zyklus hinweg — von Kickoff und SIPOC über Ishikawa und Hypothesentest bis zum Reaktionsplan und Lessons Learned. Status, Owner und Zieldaten realistisch verteilt: drei erledigt, drei in Bearbeitung, acht offen, eine blockiert (wartet auf Sponsor-Entscheidung). Einträge mit aktivem Kalender-Flag wandern automatisch in den DMAIC-Kalender, sobald dieser im Define-Tile vorhanden ist.
Projektvorlage Modul: Todo
RACI Pizza-Lieferprozess
RACI-Matrix für 8 Aktivitäten × 6 Rollen — wer ist R(esponsible), A(ccountable), C(onsulted), I(nformed)?
Projektvorlage Modul: RACI-Matrix
Stakeholder-Analyse Pizza-Projekt
7 Stakeholder von Geschäftsführerin bis Buchhaltung mit Macht/Interesse-Skalen und Support-Haltung (Supporter / Neutral / Resistor).
Projektvorlage Modul: Stakeholder-Analyse
VoC → CTQ Pizza-Lieferung
3 Voice-of-Customer-Aussagen (kalte Pizza, lange Lieferzeit, Adressprobleme) übersetzt in CTQs mit messbaren Anforderungen.
Projektvorlage Modul: VoC → CTx-Baum

Measure

Bimodaler Prozess
Mischung zweier Normalverteilungen um 9,93 und 10,07 mm. Die Normalverteilungs-Annahme der Cpk-Berechnung ist verletzt.
Datensatz Modul: Prozessfähigkeit
Bolzendurchmesser (fähig)
100 normalverteilte Messwerte um μ ≈ 10,00 mm mit σ ≈ 0,05 mm. Lehrbuch-Fall eines fähigen Prozesses.
Datensatz Modul: Prozessfähigkeit
Messverlaufsdiagramm: attributive Prüfung
13 Prüfeinheiten × 3 Prüfer × 2 Wiederholungen, binäres Ergebnis (i.O./n.i.O.). Alle Bewertungen stimmen überein — bis auf Prüfer D, der Prüfeinheit 20 beim zweiten Durchgang abweichend bewertet.
Projektvorlage Modul: Messverlaufsdiagramm
MSA Typ 1: fähiger Messprozess
25 Wiederholmessungen eines 10,0 mm Referenzteils (LSL 9,9 / USL 10,1, T = 0,2 mm). Sehr geringe Streuung, vernachlässigbarer Bias → Cg ≈ 2,56 und Cgk ≈ 2,51 weit über der 1,33-Schwelle. Lehrbuch-Fall eines fähigen Messmittels.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 1 (Cg/Cgk)
MSA Typ 1: grenzwertiger Messprozess
25 Wiederholmessungen mit moderater Streuung und leichtem positiven Bias. Cg ≈ 1,01 liegt knapp über der 1,0-Schwelle, Cgk ≈ 0,68 fällt aber deutlich darunter — der Bias zieht die Fähigkeit unter die Nicht-fähig-Grenze (Gesamtverdikt: nicht fähig). Zeigt, warum Cgk neben Cg geprüft werden muss.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 1 (Cg/Cgk)
MSA Typ 1: nicht fähiger Messprozess
25 Wiederholmessungen mit hoher Streuung und deutlichem Bias. Cg ≈ 0,40 und Cgk ≈ 0,17 — das Messmittel verfehlt die Fähigkeitsgrenze deutlich. Lehrbuch-Fall für ein abzulehnendes Messsystem.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 1 (Cg/Cgk)
MSA Typ 2: akzeptables Gage R&R
Gekreuzte ANOVA-Studie: 10 Teile × 3 Operatoren × 3 Wiederholungen (90 Messungen). Geringe Wiederhol- und Vergleichsstreuung, dominante Teilevarianz → %GRR ≈ 5 % der Studienstreuung, ≈ 4 % der Toleranz (6–14). Lehrbuch-Fall eines akzeptablen Messsystems.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 2/3 (Gage R&R)
MSA Typ 2: problematisches Gage R&R
Gekreuzte ANOVA-Studie mit hoher Wiederhol- und Vergleichsstreuung gegenüber kleiner Teilevarianz. 10 Teile × 3 Operatoren × 3 Wiederholungen → %GRR ≈ 79 % der Studienstreuung, ≈ 35 % der Toleranz (7–13). Lehrbuch-Fall, in dem das Messsystem die Teileunterschiede maskiert.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 2/3 (Gage R&R)
MSA Typ 3: automatisiertes Messsystem (ohne Prüfer)
One-Way-ANOVA-Studie ohne Prüfereinfluss (25 Teile × 2 Wiederholungen, Bosch-Konvention). Automatisiertes CMM misst Wellendurchmesser, Wiederholstreuung ≈ 1,5 µm gegenüber Teil-zu-Teil-Streuung ≈ 22 µm → %GRR ≈ 8 % der Studienstreuung, ≈ 9 % der Toleranz, ndc = 16. Lehrbuch-Fall eines akzeptablen automatisierten Messsystems.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 2/3 (Gage R&R)
MSA Typ 4: Bias-Drift über den Messbereich (rot)
Fünf Referenzen (2/4/6/8/10) mit je 10 Wiederholungen; Bias steigt von 0 (Ref 2) auf +1,6 (Ref 10). Deutlicher Linearitätsfehler — %Linearität ≈ 13 %, Q_MS,BI ≈ 27 %, Steigung hochsignifikant. AIAG und VDA 5 schlagen beide rot an. Lehrbuch-Fall eines abzulehnenden Messsystems.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 4 (Linearität)
MSA Typ 4: linearer Messprozess (grün)
Fünf Referenzen (2/4/6/8/10) über den Messbereich (LSL 0 / USL 12, T = 12) mit je 10 Wiederholungen. Vernachlässigbarer Bias und keine Steigung — %Linearität ≈ 0,07 %, Q_MS,BI ≈ 0,15 %. Lehrbuch-Fall eines linearen Messmittels über den gesamten Bereich.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 4 (Linearität)
MSA Typ 5: binär, guter Prüfprozess (grün)
3 Prüfer × 30 Teile × 3 Wiederholungen (binär i.O./n.i.O.). Fleiss κ ≈ 0,92, Effektivität ≈ 97,8 % je Prüfer. Lehrbuch-Fall eines akzeptablen attributiven Prüfprozesses.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 5 (attributiv)
MSA Typ 5: binär, κ grenzwertig, Miss-Rate zu hoch (rot)
3 Prüfer × 30 Teile × 3 Wdh (binär i.O./n.i.O.). Fleiss κ ≈ 0,58 und Effektivität 83–88 % allein wären grenzwertig; nach AIAG entscheiden aber Miss-Rate (bis 24 %) und Fehlalarm-Rate (bis 23 %) — Prüfprozess nicht akzeptabel. Fünf Teile mit unausgewogenen Wiederholungen; beim Entfernen der Referenz-Spalte fallen sie in einen ambigen Konsens (Warnung W_AMBIGUOUS_CONSENSUS).
Projektvorlage Modul: MSA Typ 5 (attributiv)
MSA Typ 5: nominal, drei Fehlerklassen (grün)
3 Prüfer × 25 Teile × 2 Wdh (nominal A/B/C). Fleiss κ ≈ 0,84, Effektivität 94–96 % je Prüfer. Zeigt Cohen κ paarweise, Fleiss κ und Confusion-Heatmaps für nicht-geordnete Kategorien.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 5 (attributiv)
MSA Typ 5: ordinal, Skala 1–5 (grün)
3 Prüfer × 20 Teile × 2 Wdh (ordinal 1–5). Fleiss κ ≈ 0,77, weighted Cohen κ (quadratisch) ≈ 0,95 pro Paar, Effektivität ≈ 90 % je Prüfer. Gelegentliche Nachbar-Bewertungen (±1) — Modul zeigt weighted κ als tragende Kennzahl.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 5 (attributiv)
MSA Typ 5: Zähltest (Training)
3 Prüfer × 20 Vorlagen × 2 Wiederholungen (binär i.O./n.i.O.). Die klassische Zählübung aus dem Training: Fleiss κ ≈ 0,79, Effektivität 85–90 %; Verdikt nach AIAG rot, weil Miss-Rate (25 %) und Fehlalarm-Rate (17 %) zu hoch sind. Enthält alle drei Lehrbilder — ein zu strenger Prüfer, ein mit sich selbst uneiniger Prüfer und eine Vorlage, bei der sich alle einig und alle falsch sind.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 5 (attributiv)
MSA Typ 6: I-MR, driftender Prozess (rot)
50 Einzelmessungen mit linearem Trend (+0,02 je Punkt). Der Drift-Test schlägt hochsignifikant an (p ≈ 0,00009) — Prüfmittel oder Prozess driftet über die Zeit.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 6 (Stabilität)
MSA Typ 6: I-MR, stabiler Prozess (grün)
50 Einzelmessungen ohne Untergruppen. Regelkarte und Drift-Test unauffällig (p ≈ 0,84) — Lehrbuch-Fall eines stabilen Prozesses ohne Sonderursachen.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 6 (Stabilität)
MSA Typ 6: x̄-R, Mittelwert-Shift (rot)
25 Untergruppen à n = 5, Basisgrenzen nur aus den ersten 15 Untergruppen. Ab Untergruppe 16 verschiebt sich der Mittelwert um +1,2·σ_x̄ — Nelson-Regeln 5/6 schlagen an, Verdikt „instabil“ (Treiber: Nelson). Warnung wegen Basis < 20 Untergruppen.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 6 (Stabilität)
MSA Typ 6: x̄-R, stabiler Prozess (grün)
25 Untergruppen à n = 5. x̄-Karte und R-Karte unauffällig, Drift-Test nicht signifikant (p ≈ 0,41) — Lehrbuch-Fall eines stabilen Prozesses mit Untergruppen.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 6 (Stabilität)
Papier-Hubschrauber — MSA Typ 1 (Stoppuhr)
25 Wiederholmessungen der Stoppuhr gegen eine Metronom-Referenz (60 bpm, Bezugswert 2,000 s) — Cg ≈ 1,35 / Cgk ≈ 1,15: fähig, aber grenzwertig. Didaktische Botschaft: erst die Uhr prüfen, bevor das DoE gefahren wird.
Projektvorlage Modul: MSA Typ 1 (Cg/Cgk)
Papier-Hubschrauber — Prozess-Map
8 Prozessschritte vom Ausschneiden bis zum Blockwechsel, inklusive exakter Faltmaße (Rotor 80×47 mm, Body 130 mm, Faltlinien x = 30/47/63 mm) und Rework-Loop bei Falzfehler zurück zum Falt-Schritt.
Projektvorlage Modul: Process Map
Process Map Pizza-Lieferung
8 Prozessschritte mit Value-Type-Klassifikation (VA / BNVA) und Input-Typen (Parameter x / Störgröße n). Bestellung → Küche → Backen → Verpacken → Auslieferung → Übergabe.
Projektvorlage Modul: Process Map
Verschobener Prozess
Mittelwert außerhalb der Spezifikationsmitte (μ ≈ 10,08 mm) → niedriger Cpk trotz geringer Streuung.
Generator Modul: Prozessfähigkeit

Analyze

Activity Flowchart Anfrage-zu-Angebot
7 Schritte vom Erfassen der Kundenanfrage bis zur Auftragsbestätigung — 6 Aktivitäten plus eine Freigabe-Entscheidung, deren Nein-Zweig ein eigenes Band mit einem Überarbeitungs-Schritt öffnet, bevor es zurück in die Angebotskalkulation geht.
Projektvorlage Modul: Activity Flowchart
Auftragsabwicklung Innendienst
8 Schritte über 5 Rollen (Kunde, Vertrieb, Disposition, Lager, Buchhaltung). Bearbeitung ≈ 53 min, Wartezeit dominiert mit ca. 2 d 13 h 30 min — PCE liegt unter 3 %. Zeigt Standardprobleme der Auftragsabwicklung: Postfach-Liegezeiten, Übergabe-Wartezeiten, kundenseitige Verzögerungen.
Projektvorlage Modul: Makigami-Matrix
Bolzendurchmesser mit Ausreißern (Grubbs)
30 Bolzendurchmesser aus N(10,000; 0,050) mit zwei eingebauten Ausreißern bei 9,745 und 10,260 (≈ ±5σ). Grubbs (zweiseitig), Generalized ESD und Tukey-IQR sollten beide markieren.
Projektvorlage Modul: Test auf Ausreißer
C&E-Matrix Pizza-Lieferzeit
Inputs (Routenplanung, Ofen, Verkehr, …) gegen Outputs (Lieferzeit, Temperatur, Reklamationsquote) — gewichtete 0–9-Bewertung der Zusammenhänge.
Projektvorlage Modul: C&E-Matrix
Deployment Flowchart Auftragsdurchlauf
5 Schritte von der Bestellung bis zur Warenannahme, verteilt auf die drei Lanes Kunde, Vertrieb und Fertigung — vier Übergaben werden als Lane-Wechsel sichtbar.
Projektvorlage Modul: Deployment Flowchart
Exponentielle Wartezeiten anpassen
80 Wartezeiten aus Exponential(μ=15 min) — gedächtnislose Verteilung. Exponential und Gamma stehen an der Spitze der Anpassung.
Projektvorlage Modul: Verteilungstests
FMEA Pizza-Lieferprozess
4 Risiken entlang des Lieferprozesses (Adress-Erfassung, Ofen-Überlastung, Thermo-Verpackung, Verkehrsstau) mit S/O/D-Bewertung und je 2 datierten Maßnahmen (Sofort-Maßnahme bereits umgesetzt, Folge-Maßnahme geplant) — Burndown zeigt Plan- und Ist-Verlauf.
Projektvorlage Modul: FMEA
Ishikawa: Lieferzeit zu lang
Vollständiges 6-M-Beispiel: 6 Hypothesen quer durch Mensch, Methode, Maschine, Material, Milieu, Messung — bewertet von drei Experten — plus 7 belegende Fakten und 6 Versuche (mit Status, Zeitplan, Kosten und Verknüpfung zu den Hypothesen).
Projektvorlage Modul: Ishikawa 6M
Lieferzeit pro Fahrer (k-Stichproben-ANOVA)
Lieferzeit-Messungen (min) für drei Fahrer A/B/C, je 15 Werte. Wahre Mittelwerte 22/25/28 min bei σ ≈ 3 — Cohen's f ≈ 0,82, klare ANOVA-Signifikanz erwartet.
Projektvorlage Modul: Hypothesentest
Lognormale Zykluszeiten anpassen
80 Zykluszeiten aus Lognormal(μ_log=ln 5; σ_log=0,6) — stark rechtsschief. Distribution-fit sollte Lognormal an die Spitze setzen.
Projektvorlage Modul: Verteilungstests
Mittelwertabweichung vom Sollwert (1-Stichprobe)
Prüfen, ob der Prozessmittelwert um Δ = 0,3 vom Sollwert abweicht (σ ≈ 0,5). Zweiseitiger t-Test, α = 0,05, Power = 80 %. Cohen's d = 0,6 (mittlerer Effekt).
Projektvorlage Modul: Stichprobenumfang
Mittelwerte zweier Maschinen vergleichen (2-Stichproben)
Vergleich der Zykluszeit zweier Maschinen: Differenz Δ = 0,5 min bei σ ≈ 0,8 min. Zweiseitiger t-Test, α = 0,05, Power = 80 %. Cohen's d ≈ 0,63 — liefert das nötige n je Gruppe.
Projektvorlage Modul: Stichprobenumfang
Multi-Vari: Abfüllanlage, gekreuzt
2 Maschinen × 2 Schichten × 2 Chargen, ungleich besetzt und mit einer fehlenden Kombination. Gekreuzt mit REML — zeigt zugleich, wie das Modul einen unbalancierten Plan ausweist.
Projektvorlage Modul: Multi-Vari-Diagramm
Multi-Vari: Spritzguss, geschachtelt
2 Schichten × 2 Werkzeugnester × 3 Teile, je 2 Messungen der Wandstärke. Balanciert und geschachtelt: der Löwenanteil der Streuung sitzt zwischen den Werkzeugnestern, nicht zwischen den Schichten.
Projektvorlage Modul: Multi-Vari-Diagramm
Normalverteilung anpassen
80 Werte aus N(μ=10, σ=2) — sauberer Lehrcase einer Normalverteilung. Shapiro-Wilk / Anderson-Darling sollten H₀ nicht ablehnen.
Projektvorlage Modul: Verteilungstests
Opportunity Flowchart Angebotsprozess
5 Schritte von der Kundenanfrage bis zum versendeten Angebot — 3 wertschöpfende Schritte links, 2 Nacharbeits-Schritte rechts (Nachforderung fehlender Angaben, Korrektur der Kalkulation).
Projektvorlage Modul: Opportunity Flowchart
Papier-Hubschrauber — Ursachenanalyse (Ishikawa 6M)
6M-Fischgräten-Diagramm zur Streuung der Flugzeit: Wurftechnik, Klammer-Sitz, Papier, Faltpräzision, Windzüge und Stoppuhr-Reaktionszeit als mögliche Ursachen — Wurftechnik als bestätigte Hauptursache.
Projektvorlage Modul: Ishikawa 6M
Pizza-Lieferzeit (Korrelationsmatrix)
Selbe 30 Pizza-Lieferungen wie der Regressions-Datensatz — hier als Korrelationsmatrix über Entfernung, Verkehrslevel und Lieferzeit. Zeigt die starken paarweisen Pearson-Korrelationen.
Projektvorlage Modul: Korrelationsanalyse
Projektauswahl-Kriterien
Vorgefüllte Kriterien für die Projektauswahl im Pizza-Lieferprozess: Lieferzeit, Pizzaqualität, Preis, Mitarbeiterzufriedenheit, Reklamationsquote. Vergleiche werden im Modul selbst durchgeführt.
Projektvorlage Modul: Paarweiser Vergleich
Reklamationen je Filiale (5-Stichproben-ANOVA, unbalanciert)
Reklamationen pro Tag in fünf Filialen A–E, Stichprobengrößen 8/10/12/15/9. Filiale D mit deutlich erhöhtem Mittelwert (6,2 vs. ~5,0) — post-hoc-Vergleiche heben D von den übrigen ab.
Projektvorlage Modul: Hypothesentest
Streuung zweier Lieferanten vergleichen (2-Stichproben)
Vergleich der Streuung zweier Lieferanten: Verdacht auf doppelte Varianz (σ²₁/σ²₂ = 2,0). Zweiseitiger F-Test, α = 0,05, Power = 80 %. Liefert die nötige Stichprobengröße je Gruppe.
Projektvorlage Modul: Stichprobenumfang
Urlaubsantrag (klassisches Genehmigungsverfahren)
9 Schritte über 4 Rollen, Papier-Workflow vom Antrag bis zur Buchung. Bearbeitung ≈ 22 min, Lead Time > 4 Arbeitstage — PCE < 1 %. Klassischer Office-Hebel: ein riesiger Wartezeit-Block im Postkorb der Vorgesetzten.
Projektvorlage Modul: Makigami-Matrix
Varianzreduktion nachweisen (1-Stichprobe)
Nach einer Prozessverbesserung soll die Streuung von σ₀ = 1,5 auf σ₁ = 1,0 gesunken sein. Einseitiger Chi-Quadrat-Test, α = 0,05, Power = 80 %. Liefert das erforderliche n, um die Verbesserung statistisch abzusichern.
Projektvorlage Modul: Stichprobenumfang
Weibull-Lebensdauern anpassen
80 Bauteil-Lebensdauern aus Weibull(k=2,5; λ=100 h). Klassischer Verschleißfall (β > 1); Weibull sollte als beste Anpassung gelistet werden.
Projektvorlage Modul: Verteilungstests

Improve

Chargen-Reklamationen (NegBin-GLM)
30 Chargen mit Chargengröße und Lieferant als Prädiktoren, Reklamationen als Response. Überdispergierte Zähldaten — die Negativ-Binomial-Regression schätzt zusätzlich den Dispersionsparameter θ.
Projektvorlage Modul: Regression (attributiv)
D-optimal Augment: auf bestehender Datensammlung
Drei kontinuierliche Faktoren, quadratisches Modell, 12 Versuchsläufe gesamt — sechs davon bereits gemessen. Das Beispiel legt eine Datensammlung mit den bestehenden Messwerten an und ergänzt sie um sechs weitere D-optimale Versuchsläufe.
Projektvorlage Modul: DoE-Planer
D-optimal mixed: 3 cont. + 1 kategorisch
Drei kontinuierliche Faktoren und ein kategorischer Faktor mit drei Stufen (Material). Gemischt-stufige Optimal-Designs sind klassische Schemata vorbehalten — ein typischer D-optimaler Anwendungsfall.
Projektvorlage Modul: DoE-Planer
D-optimal RSM: 3 Faktoren, quadratisch
Response-Surface-Modell mit drei kontinuierlichen Faktoren und vollem quadratischem Polynom in 12 Versuchsläufen. Klassischer Anwendungsfall für D-optimale Designs.
Projektvorlage Modul: DoE-Planer
D-optimal Screening: 5 Faktoren, linear + 2FI
Fünf kontinuierliche Faktoren mit Hauptwirkungen und Zweifach-Wechselwirkungen in 18 Versuchsläufen. Optimaler Ersatz für Plackett-Burman, wenn 2FI mit ins Modell sollen.
Projektvorlage Modul: DoE-Planer
Defekte pro Schicht (Poisson-GLM)
40 Schichten mit Vorschub (mm/s) und Werkzeugverschleiß (h) als Prädiktoren, Defekt-Counts als Response. Poisson-Modell mit log(λ) = -1 + 0,02·Vorschub + 0,03·Verschleiß.
Projektvorlage Modul: Regression (attributiv)
Lötstellen-Inspektion (logistische GLM)
50 Leiterplatten mit Löttemperatur (220–255 °C) und Anpressdruck (2,0–3,5 bar) als Prädiktoren, Defekt (0/1) als Response. Klassischer Anwendungsfall für binäre logistische Regression ohne Trials-Spalte.
Projektvorlage Modul: Regression (attributiv)
Motor-Versuche (Multikollinearität)
30 Motor-Versuche mit Drehzahl und Drehmoment als Prädiktoren, Leistung als Response. Drehmoment ≈ 0,04·Drehzahl — die beiden Prädiktoren sind stark korreliert, der VIF schlägt aus. Lehrcase für Multikollinearität.
Projektvorlage Modul: Regressionsanalyse
Oberflächendefekte (Poisson-GLM)
30 Fertigungslinien mit Geschwindigkeit (Stück/min) und Anlagenalter (Jahre) als Prädiktoren, gezählte Oberflächendefekte als Response. Poisson-Modell zur Vorhersage der erwarteten Defektrate.
Projektvorlage Modul: Regression (attributiv)
Papier-Hubschrauber — DoE (Rotorlänge × Klammern)
3² Voll-Faktoriell mit 2 Replikaten (18 Läufe), blockweise nach Rotorlänge (L = 8 → 6 → 4 cm, physikalisch erzwungen). Klammern-Reihenfolge innerhalb Block randomisiert. Ergebnis: wahres Optimum bei (L ≈ 7 cm, C = 1) liegt zwischen den getesteten Längen — perfektes RSM-Beispiel.
Projektvorlage Modul: DoE-Planer
Papier-Hubschrauber — Response-Optimierung
Ziel: Regressions-Modell aus dem DoE-Planner-Beispiel „Papier-Hubschrauber" (18 Läufe) auf „maximiere Flugzeit" optimieren. Prognose-Optimum bei (L ≈ 7 cm, C = 1) → t̂ ≈ 2,80 s, Desirability-Untergrenze 2,5 s — liegt zwischen den physisch getesteten Rotorlängen (6 und 8 cm) und zeigt den RSM-Kernvorteil. Dieses Beispiel lädt nur einen leeren Optimizer-State, da response-optimization Modelle projektglobal aus dem Regression-Modul bezieht. Workflow: Öffne doe-planner-Beispiel → Aktion „Transfer zu Regression" → dort „als Modell speichern" → dann füllt sich response-optimization mit Daten.
Projektvorlage Modul: Zielgrößenoptimierung
Pizza-Lieferzeit (multiple lineare Regression)
30 Pizza-Lieferungen mit Entfernung (km), Verkehrslevel (1–5) und gemessener Lieferzeit (min). Linearer Zusammenhang Lieferzeit ≈ 5 + 2,5·Entfernung + 1,2·Verkehr — Lehrbuch-Datensatz für multiple lineare Regression mit hohem R².
Projektvorlage Modul: Regressionsanalyse
Spritverbrauch mit Ausreißern
30 Fahrzeug-Messungen Geschwindigkeit → Verbrauch. Zwei eingebaute Ausreißer (Zeilen 6 und 23) drücken das R² gegenüber der sauberen Linearität. Lehrcase für Residuen-Diagnostik und Outlier-Detection.
Projektvorlage Modul: Regressionsanalyse
TRIZ 9 Windows Pizza-Lieferung
3×3 Matrix Subsystem/System/Übersystem × Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft — angewandt auf den Pizza-Lieferprozess.
Projektvorlage Modul: 9-Fenster (TRIZ Systemoperator)
TRIZ Evolutionstrends: Pkw-Beleuchtung
Acht klassische Evolutionslinien angewandt auf den Pkw-Hauptscheinwerfer — vom Bi-Scheinwerfer zur adaptiven LED-Matrix und darüber hinaus.
Projektvorlage Modul: Trends der technischen Evolution (TRIZ)
TRIZ IFR: Bandförderer
Drei IFR-Stufen für einen verklemmenden Bandförderer-Übergabe-Trichter, mit Hindernis-Analyse als Aufgabenliste.
Projektvorlage Modul: Ideales Endresultat (TRIZ)
TRIZ Physikalischer Widerspruch: Tragflügel
Klassisches Lehrbeispiel: Tragflügel soll gleichzeitig lang (Auftrieb) und kurz (Widerstand) sein. Auflösung über Separation in der Zeit — Schwenkflügel.
Projektvorlage Modul: Physikalischer Widerspruch (TRIZ)
TRIZ Ressourcen-Checkliste: Bandförderer
Ressourcen-Inventar über 6 Kategorien × 3 Systemebenen für den Bandförderer-Lehrcase — passend zum IFR-Beispiel.
Projektvorlage Modul: Ressourcen-Checkliste (TRIZ)
TRIZ Substanz-Feld: Bohrer / Beton
Su-Field-Modell für eine unzureichende mechanische Wirkung (Bohrer auf Beton). Diagnose: Klasse 2 — gepulster Betrieb (Schlagbohren) ausgewählt.
Projektvorlage Modul: Substanz-Feld-Analyse (TRIZ)
TRIZ-Konflikt: Speed vs. Productivity
Klassischer TRIZ-Konflikt aus dem Pizza-Lehrcase: schneller liefern, ohne Produktivität zu opfern. Improving = 9 (Speed), worsening = 39 (Productivity).
Projektvorlage Modul: Widerspruchsmatrix (TRIZ)
Yield-Versuche (logistische GLM)
Acht Temperaturstufen mit je 50 Versuchen. Binomial-Response (Erfolge / Versuche) folgt einer logistischen Kurve mit Wendepunkt um 160 °C. Klassischer Anwendungsfall für binomiale GLM mit Trials-Spalte.
Projektvorlage Modul: Regression (attributiv)

Control

Box-Cox-I-MR-Karte: lognormale Standzeiten
50 lognormal-verteilte Standzeiten. Eine plain I-MR-Karte produziert wegen der Rechtsschiefe Fehlalarme. Nach Box-Cox-Transformation (λ ≈ 0) sind die Residuen wieder annähernd normal.
Projektvorlage Modul: Regelkarte (Box-Cox-transformiert)
c-Chart: Defekte pro Einheit
30 Inspektionseinheiten mit konstanter Stichprobengröße. Mittlere Defektrate ≈ 3, Einheiten 22–23 mit Spike (~8) — c-Karte schlägt an.
Projektvorlage Modul: Regelkarte (attributiv)
EWMA-Karte: kleiner Drift
60 Beobachtungen: Mittelwert 30 Punkte bei μ=10, dann Verschiebung auf μ=10,1 (≈ 1σ). EWMA mit λ=0,2 erkennt den Drift, eine Shewhart-I-Karte nicht.
Projektvorlage Modul: Regelkarte (zeitgewichtet)
Hotelling T²: bivariate Korrelation
40 bivariate Beobachtungen mit ρ ≈ 0,85. Beobachtungen 30 und 31 sind multivariate-Outlier (auf den Marginalen plausibel, joint vom Korrelationsellipsoid abweichend).
Projektvorlage Modul: Multivariate Regelkarte (Hotelling T²)
I-MR-Karte mit Drift
50 Einzelmessungen mit linearem Aufwärtstrend (+0,6 über die Serie). Nelson-Regel 3 (sechs Punkte in Folge steigend) sollte mehrfach feuern.
Projektvorlage Modul: Regelkarte
I-MR-Karte mit Shift
50 Einzelmessungen mit einem Sprung von μ = 10,00 auf μ = 10,18 ab Wert 30. Die Nelson-Regeln (insbesondere Regel 1 und Regel 5) sollten den Shift detektieren.
Projektvorlage Modul: Regelkarte
Lessons Learned Pizza-Pilotprojekt
4 Lessons aus dem Pilot: Vorab-Routenplanung (Erfolg), Doppelwand-Thermo-Boxen (Erfolg), Wochenstart-Standup (Verbesserung), Bestellannahme als Engpass (Problem).
Projektvorlage Modul: Lessons Learned
p-Chart: variable Stichprobengrößen
30 Inspektionsserien mit variabler Stichprobengröße (80–120) und schwankender Defektrate. Lots 18–20 mit erhöhter Rate (~10 %) — die p-Karte sollte sie als out-of-control markieren.
Projektvorlage Modul: Regelkarte (attributiv)
Papier-Hubschrauber — Bestätigung (I-MR-Karte)
I-MR-Karte aus 5 Bestätigungsläufen im Optimum (L = 6 cm, C = 1 Klammer, Mittel ≈ 2,76 s, σ ≈ 0,12 s). Regelgrenzen aus der Baseline-Streuung — der Prozess läuft unter Kontrolle bei Optimum.
Projektvorlage Modul: Regelkarte
Papier-Hubschrauber — Lessons Learned
5 Lessons aus dem Projekt: sequenzielle Blockung löst die Irreversibilität der Rotorlänge (Erfolg), MSA vor DoE (Erfolg), Fokus auf zwei Faktoren (Erfolg) sowie Rotorbreite als dritter Faktor nicht umsetzbar (Problem) und Wurftechnik als dominierende Reststreuung (Problem).
Projektvorlage Modul: Lessons Learned
Short-Run Z-MR-Karte
Drei kurze Setups mit unterschiedlichen Mittelwerten (10, 25, 7,5), je 8 Messungen. Nach Nominal-Zentrierung gemeinsam vergleichbar (σ ≈ 0,05).
Projektvorlage Modul: Regelkarte (Kurzläufer Z-MR)
t-Chart: Tage zwischen seltenen Ereignissen
25 Intervalle aus Exponential(μ=35 Tage). Bei Beobachtungen 16–18 verdoppelt sich die Rate (μ=12) — t-Karte zeigt einen sichtbaren Wechsel.
Projektvorlage Modul: Regelkarte (seltene Ereignisse)
Wellen-Durchmesser (X̄-R, stabil)
25 Untergruppen à 5 Messungen aus einem stabilen Prozess (μ = 10,00 mm, σ = 0,05 mm). X̄-R-Karte zeigt keine Verletzungen der Nelson-Regeln.
Projektvorlage Modul: Regelkarte

Daten & Werkzeuge

Ausbeute-Optimum (Response-Surface)
Quadratisches Modell für Ausbeute = f(Temperatur, Druck) mit Optimum bei 180 °C und 3 bar. Zeigt eine klassische Höhenlinien-Karte mit ausgeprägtem Maximum.
Projektvorlage Modul: Konturdiagramm
Ausschuss nach Defektart
395 Ausschussteile aus einer Fertigungslinie, aufgeteilt auf sechs sich gegenseitig ausschließende Defektarten. Klassischer Anwendungsfall für ein Tortendiagramm: Anteil weniger Kategorien an einem Ganzen. Variante mit vollem Kreis (innerRadius = 0).
Projektvorlage Modul: Kuchendiagramm
Bestellungen mit Formelspalten
10 Bestellzeilen mit Anzahl, Preis (€), berechneter Gesamtsumme (=Anzahl·Preis), Rabatt (%) und Endpreis (=Gesamt·(1-Rabatt)). Demonstriert Zell-Referenz-Formeln und Currency-/Percent-Spalten.
Projektvorlage Modul: Datensammlung
Bolzendurchmesser (Datensammlung)
Messreihe der Bolzendurchmesser mit eingestreuten Ausreißern.
Projektvorlage Modul: Datensammlung
Box-Cox-Transformation: Lognormale Zykluszeiten
80 stark rechtsschiefe Lognormal-Zykluszeiten. Mit Box-Cox (optimales λ ≈ 0) werden die Werte annähernd normalverteilt.
Projektvorlage Modul: Datentransformation
Defekte pro Schicht (Säulendiagramm)
60 Defektereignisse über drei Schichten (Früh/Spät/Nacht) und vier Defektarten (Kratzer, Maßabweichung, Oberfläche, Sonstige). Das gestapelte Säulendiagramm zeigt auf einen Blick, dass die Frühschicht von Maßabweichungen dominiert wird, während die Nachtschicht vor allem Oberflächendefekte produziert — klassische Anomalie für die Measure-Phase.
Projektvorlage Modul: Säulendiagramm
Fertigungslinien-Defekte (Blasendiagramm)
10 Fertigungslinien mit Defektrate, Reparaturkosten pro Defekt und Defektanzahl pro Monat. Das Blasendiagramm zeigt den klassischen Trade-off Häufigkeit ↔ Stückkosten; die Bubble-Größe verrät, welche Linien das größte absolute Verlustpotenzial haben — der ideale Einstieg in die DMAIC-Projektauswahl.
Projektvorlage Modul: XY-Diagramm
Lieferanten-Scorecard (Blasendiagramm)
12 Lieferanten mit Preisindex, Liefertreue und Bestellvolumen. Das Blasendiagramm zeigt den klassischen Trade-off Preis ↔ Liefertreue; die Bubble-Größe verrät, welche Lieferanten strategisch das größte Gewicht haben.
Projektvorlage Modul: Diagramm-Vorschlag
Lieferantenfreigabe nach Werk (Mosaik)
60 Freigabe-Entscheidungen über drei Werke und drei Status-Stufen (OK/Bedingt/Abgelehnt). Das Mosaikdiagramm macht zwei Effekte gleichzeitig sichtbar: die unterschiedlichen Volumen (Spaltenbreiten — Werk-A doppelt so viele Entscheidungen wie Werk-B, dreimal so viele wie Werk-C) und die unterschiedliche Qualität (Segmenthöhen — Werk-C deutlich mehr Ablehnungen pro Werk).
Projektvorlage Modul: Mosaikdiagramm
Lieferzeit pro Fahrer (Boxplot)
Drei Boxen Lieferzeit-Verteilung für Fahrer A/B/C. Bedient denselben Datensatz wie das ANOVA-Beispiel — Boxen zeigen visuell die ANOVA-Signifikanz.
Projektvorlage Modul: Boxplot
Lieferzeit pro Fahrer (Datensammlung)
Rohdaten der Lieferzeiten, gruppiert nach Fahrer.
Projektvorlage Modul: Datensammlung
Lieferzeit pro Fahrer (Einzelwertdiagramm)
Drei Punktwolken Lieferzeit für Fahrer A/B/C mit verbundenen Mittelwerten — derselbe Datensatz wie ANOVA und Boxplot.
Projektvorlage Modul: Einzelwertdiagramm
Maschinenpark (Blasendiagramm)
10 Maschinen mit Zykluszeit, Ausschussrate und Tagesausstoß. Das Blasendiagramm priorisiert Six-Sigma-Verbesserungsprojekte: große Bubbles oben rechts (hoher Ausschuss bei hohem Output) sind die teuersten Problemfälle.
Projektvorlage Modul: Diagramm-Vorschlag
Motor-Versuche (Datensammlung)
Rohdaten der Motor-Versuchsreihe mit mehreren kollinearen Einflussgrößen.
Projektvorlage Modul: Datensammlung
Motor-Versuche (Multikollinearität)
Selbe 30 Motor-Versuche wie der Regressions-Datensatz — zwei Streudiagramme Leistung über Drehzahl und Leistung über Drehmoment, mit Statistik-Panel. Visualisiert die starke Korrelation der Prädiktoren vor der Regression.
Projektvorlage Modul: XY-Diagramm
Papier-Hubschrauber — Baseline (Individual-Value-Plot)
10 Baseline-Läufe bei (L = 8 cm, C = 0 Klammern) als Einzelwert-Diagramm — zeigt Mittelwert und Streuung der Flugzeit vor dem DoE.
Projektvorlage Modul: Einzelwertdiagramm
Papier-Hubschrauber — Flugzeiten (Datensammlung)
Rohdaten des Messestand-Projekts in drei Blättern: Baseline (L = 8 cm, C = 0), 3² Voll-Faktoriell mit 2 Replikaten (18 Läufe) und Bestätigungsläufe (L = 6 cm, C = 1).
Projektvorlage Modul: Datensammlung
Papier-Hubschrauber — Klammern vs. Flugzeit (XY-Plot)
Streudiagramm der 18 DoE-Läufe (Klammern vs. Flugzeit) — zeigt einen sichtbar nicht-linearen Zusammenhang bei allen drei Rotorlängen und motiviert den quadratischen Klammer-Term im DoE.
Projektvorlage Modul: XY-Diagramm
Papier-Hubschrauber — Stoppuhr-MSA (Datensammlung)
Rohdaten der MSA Typ 1: wiederholte Zeitstopps gegen eine Metronom-Referenz von 2,000 s.
Projektvorlage Modul: Datensammlung
Pizza-Lieferungen (Datensammlung)
Rohdaten der Pizza-Lieferungen: Lieferzeit, Entfernung, Anzahl Pizzen, Fahrer.
Projektvorlage Modul: Datensammlung
Pizza-Lieferzeit (Streudiagramm)
Selbe 30 Pizza-Lieferungen wie der Regressions-Datensatz — Streudiagramm Lieferzeit über Entfernung mit Statistik-Panel. Ideal für Erkundung des Zusammenhangs vor der Regression.
Projektvorlage Modul: XY-Diagramm
Produktion Q1–Q3 (Mehrblatt-Demo)
Drei Tabellenblätter (Q1/Q2/Q3) mit Produktionsdaten je 10 Chargen. Demonstriert die Mehrblatt-Funktion der Datensammlung — Tabs unten zum Wechseln.
Projektvorlage Modul: Datensammlung
Projektportfolio (Blasendiagramm)
12 Six-Sigma-Projektkandidaten mit Aufwand (Personentage), Jahresnutzen (k€) und Risiko-Score, gruppiert nach Bereich (Produktion vs. Qualität). Das Blasendiagramm priorisiert die Project-Selection und zeigt zugleich, wie sich die beiden Bereiche im Aufwand/Nutzen/Risiko-Raum positionieren: kleine Bubbles oben links sind Quick Wins, große Bubbles unten rechts sollten zurückgestellt werden.
Projektvorlage Modul: XY-Diagramm
Prüfprotokoll (alle Spaltentypen)
15-zeiliges Prüfprotokoll, das alle sieben Spaltentypen der Datensammlung verwendet: Text (Prüf-ID, Schicht), Datum, Uhrzeit, Zahl (Durchmesser in mm), Währung (Stückkosten €), Prozent (Schwund) und Binär (IO 0/1). Enthält bewusst einige Lücken (null), um den Umgang mit fehlenden Werten zu zeigen.
Projektvorlage Modul: Datensammlung
Q-Q-Plot: Auflösungsproblem der Messung
80 Bolzendurchmesser, gemessen mit einem zu groben Messmittel (Auflösung 0,1 mm bei Prozess-σ ≈ 0,15 mm). Im Wahrscheinlichkeitsnetz erscheinen die Punkte in deutlich sichtbaren vertikalen Säulen — ein klassischer Hinweis auf unzureichende Messauflösung.
Projektvorlage Modul: Wahrscheinlichkeitsnetz
Q-Q-Plot: Weibull-Lebensdauern
80 Weibull(k=2,5)-Lebensdauern auf dem Normalverteilungs-Wahrscheinlichkeitsnetz — sichtbare Krümmung in den Schwanzbereichen.
Projektvorlage Modul: Wahrscheinlichkeitsnetz
Q-Q-Plot: Zwei Schichten vergleichen
Zwei Schichten à 40 Messwerten — Schicht A ≈ N(μ=9,5, σ=1,5), Schicht B ≈ N(μ=10,8, σ=2,2). Im Wahrscheinlichkeitsnetz zeigen sich zwei Geraden mit unterschiedlicher Lage und Steigung.
Projektvorlage Modul: Wahrscheinlichkeitsnetz
Reklamationsgründe Q1 (Donut)
248 Kundenreklamationen aus dem ersten Quartal, aufgeteilt auf sechs Gründe. Donut-Variante (innerRadius = 0,5) mit Gesamtsumme als Mittelpunkt-Beschriftung — eignet sich, wenn die Summe selbst eine wichtige Aussage trägt.
Projektvorlage Modul: Kuchendiagramm
Reklamationskosten Q2 (Pareto)
50 Reklamationen aus Q2 mit Grund und individueller Kostenposition. Die Pareto-Auswertung summiert die Kosten je Grund und sortiert absteigend — die 80%-Linie zeigt, dass „Maßabweichung“ allein bereits den Großteil der Kosten verursacht, obwohl es nicht die häufigste Reklamation ist. Klassisches Lehrbeispiel: Frequenz ≠ Wichtigkeit.
Projektvorlage Modul: Pareto-Diagramm
Run-Chart mit Shift
I-MR-Datensatz: Beobachtungen 1–29 stabil bei μ=10, ab Beobachtung 30 Sprung auf μ=10,18. Westerm-Electric- / Nelson-Regeln markieren den Shift.
Projektvorlage Modul: Run Chart
Spritverbrauch (Datensammlung)
Rohdaten des Spritverbrauchs mit eingestreuten Ausreißern.
Projektvorlage Modul: Datensammlung
Spritverbrauch mit Ausreißern (Streudiagramm)
Selbe 30 Fahrzeug-Messungen wie der Regressions-Datensatz — Streudiagramm Verbrauch über Geschwindigkeit mit Statistik-Panel. Zwei eingebaute Ausreißer (Zeilen 6 und 23) sind im Plot direkt sichtbar.
Projektvorlage Modul: XY-Diagramm
Zykluszeit Schicht × Linie (Heatmap)
45 Zykluszeit-Messungen (in Sekunden) über drei Schichten (Früh/Spät/Nacht) und drei Produktionslinien (L1/L2/L3) — 5 Messungen pro Kombination. Die Heatmap zeigt zwei Effekte gleichzeitig: einen Linieneffekt (L3 ≈ 30 s langsamer als L1) und einen Schichteffekt (Nacht ≈ 10 s langsamer als Früh). Die Kombination (Nacht, L3) ist mit 82 s das klare Worst-Case-Feld — perfekter Einstieg für die Analyze-Phase.
Projektvorlage Modul: Heatmap

Weitere

Bolzendurchmesser — nur Daten
Nur die Messreihe als Datensammlung. Auswertung frei wählbar.
scenario
Bolzendurchmesser — vollständig
Fähigkeitsanalyse, Histogramm, Regelkarte und Ausreißertest auf einer Messreihe.
scenario
Motor-Versuche — nur Daten
Nur die Versuchsdaten als Datensammlung.
scenario
Motor-Versuche — vollständig
Multiple Regression mit Multikollinearität plus Streudiagramm derselben Daten.
scenario
Papier-Hubschrauber — Einstieg
Nur der Einstieg: Charter, die Flugzeit-Datensammlung (Baseline, DoE, Bestätigung) und der Baseline-Plot. Die Auswertung baust du selbst auf.
scenario
Papier-Hubschrauber — vollständig
Kompletter DMAIC-Durchlauf des Messestand-Projekts, von der Charter über MSA und Ursachenanalyse bis zum 3² Voll-Faktoriell mit Response-Optimierung.
scenario
Pizza-Lieferzeit — nur Vorgaben
Problemstellung, Prozessrahmen und Rohdaten. Die Auswertung machst du selbst; einzelne Beispiele lassen sich jederzeit nachladen.
scenario
Pizza-Lieferzeit — vollständig
Kompletter DMAIC-Durchlauf vom Project Charter bis Lessons Learned, inklusive Datenauswertung.
scenario
Spritverbrauch — nur Daten
Nur die Verbrauchsdaten als Datensammlung.
scenario
Spritverbrauch — vollständig
Regression mit Ausreißerdiagnostik plus Streudiagramm derselben Daten.
scenario
TRIZ Bandförderer — nur Aufgabenstellung
Nur das ideale Endresultat als Ausgangspunkt.
scenario
TRIZ Bandförderer — vollständig
Ideales Endresultat und Ressourcen-Checkliste zur selben Aufgabenstellung.
scenario