Cp (Prozessfähigkeitsindex)

Verhältnis von Toleranzbreite zu Kurzzeit-Streuung — ignoriert die Lage des Mittelwerts.

Auch bekannt als: Cp-Wert, potenzielle Prozessfähigkeit

Der Cp-Index misst die potenzielle Fähigkeit eines Prozesses: passt seine natürliche Kurzzeit-Streuung überhaupt in die vom Kunden vorgegebenen Grenzen? Er sagt nichts über Zentrierung — dafür ist Cpk zuständig.

  • Cp = 1 — Prozessstreuung deckt genau die Toleranz ab (0,27 % außerhalb bei perfekter Zentrierung)
  • Cp = 1,33 — Automotive-Minimum
  • Cp = 1,67 — Six-Sigma-Ziel
  • σ_within wird aus Subgruppen geschätzt (Rbar/d₂ oder Sbar/c₄), nicht aus der Gesamtstichprobe

Siehe auch

Verwendet in

Im Algorithm-Lab

Quellen

  • Montgomery, D. C. — Introduction to Statistical Quality Control, 8th Edition, Chapter 8
  • AIAG — Statistical Process Control (SPC) Reference Manual, 2nd Edition