D-optimales Design
Algorithmisch generierter Versuchsplan, der die Determinante der Informationsmatrix maximiert — für Situationen ohne passenden Standardplan.
Auch bekannt als: D-optimal, D-optimale Versuchsplanung
Ein D-optimales Design wird per Optimierungs-Algorithmus (Coordinate Exchange, Fedorov-Algorithmus, Modified Fedorov) aus einer Kandidatenmenge zusammengestellt und maximiert die D-Effizienz — ein Maß für die Präzision der Regressionskoeffizienten.
- Freie Läufezahl — beliebige Anzahl Versuche vorgebbar, nicht an oder gebunden
- Nicht-standardisierte Faktorräume — auch bei irregulären Zulässigkeitsbereichen oder ausgeschlossenen Kombinationen anwendbar
- Mischbare Faktortypen — stetig, kategorial, gemischt, unterschiedliche Stufenzahlen
Siehe auch
Verwendet in
Im Algorithm-Lab
Quellen
- Atkinson, A. C., Donev, A. N. & Tobias, R. D. — Optimum Experimental Designs, with SAS, Oxford University Press, 2007
- Goos, P. & Jones, B. — Optimal Design of Experiments: A Case Study Approach, Wiley, 2011
- Montgomery, D. C. — Design and Analysis of Experiments, 10th Edition, Chapter 11