Regelgrenze (UCL / LCL)

Eingriffsgrenzen einer Regelkarte, meist bei ±3σ um die Mittellinie — NICHT identisch mit Spezifikationsgrenzen.

Auch bekannt als: UCL, LCL, Eingriffsgrenze, Kontrollgrenze, Control Limit

Regelgrenzen (Upper/Lower Control Limit) markieren, was ein stabiler Prozess an natürlicher Streuung „normal“ produziert. Sie werden aus den beobachteten Prozessdaten selbst berechnet — nicht vom Kunden vorgegeben.

  • ±3σ-Standard — Wahrscheinlichkeit eines Fehlalarms je Punkt: ca. 0,27 % (bei Normalverteilung)
  • Kartentyp-spezifisch — für X̄-R: ; für I-MR: ; für p-Karte:
  • Berechnung aus mindestens 20–25 Untergruppen oder 100+ Einzelwerten

Siehe auch

Verwendet in

Im Algorithm-Lab

Quellen

  • Shewhart, W. A. — Economic Control of Quality of Manufactured Product, 1931
  • Montgomery, D. C. — Introduction to Statistical Quality Control, 8th Edition, Chapter 5
  • AIAG — SPC Reference Manual, 2nd Edition