Taguchi-Design
Robustheits-orientierter Versuchsplan mit orthogonalen Arrays und Signal-Rausch-Verhältnis als Zielgröße.
Auch bekannt als: Taguchi, Orthogonales Array, Signal-Rausch-Design
Das Taguchi-Design ist eine Familie von Screening-Plänen, die von Genichi Taguchi in den 1950er-Jahren entwickelt wurden. Kernidee: Statt die Zielgröße nur auf ihren Mittelwert zu optimieren, wird ihre Robustheit gegen Störgrößen maximiert — also die Streuung minimiert.
- Orthogonale Arrays — vorgefertigte Standardpläne (L4, L8, L9, L12, L16, L18, L27, …)
- Inner-Outer-Array — innere Matrix mit steuerbaren Faktoren, äußere Matrix mit Störgrößen; jede Kombination wird gemessen
- Signal-Rausch-Verhältnis — Log-Kennzahl zur gemeinsamen Bewertung von Mittelwert und Streuung (S/N-Ratio)
Siehe auch
Verwendet in
Im Algorithm-Lab
Quellen
- Taguchi, G. — Introduction to Quality Engineering, Asian Productivity Organization, 1986
- Roy, R. K. — A Primer on the Taguchi Method, 2nd Edition, Society of Manufacturing Engineers
- Montgomery, D. C. — Design and Analysis of Experiments, 10th Edition, Chapter 12